Was bisher geschah (KW 5/16)

Freuen sich über drei weitere Staffeln: einige der Gefängnisinsassinnen; Foto: Netflix

Presseschau: die Serienlinks der Woche mit „Orange is the New Black“, deutschen Autoren im Interview, Virtual Reality, Musicals und Benjamin Blümchen.

Made in Germany (und in benachbarten Wunderländern)

  • Produzent Jörg Winger erklärt noch mal ausführlich, ob sein „Deutschland 83“ jetzt eigentlich ein Erfolg war oder nicht und warum bei RTL nicht mehr Leute zugesehen haben.
  • Uli Breé, Autor von „Vorstadtweiber“, im viel zu laschen Interview. Und ja, das ist leider der Stand des Serienjournalismus in Österreich.
  • Jens Mayer fasst zusammen, was sich nach langen Verhandlungen zukünftig für die Produzenten bei der Zusammenarbeit mit der ARD ändert. Hinter den mehr als überfälligen Zugeständnissen steckt als Ergebnis in erster Linie  eine Risikobeteiligung der ARD bei der Entwicklungsarbeit seitens der Produzenten, was die Türen für neue Stoffe öffnen sowie die Konkurrenzfähigkeit gegenüber ARD-Tochterfirmen (Stichwort Degeto, die es sich aufgrund ihrer gesicherten Auftragslage leisten können, sagen wir mal, „marktunüblich“ zu kalkulieren) verbessern könnte. Außerdem ergibt sich für die Produzenten die Chance, sich durch eine Gewinnbeteiligung bzw. VOD-Einnahmen überhaupt besser rekapitalisieren zu können. Wenn die ARD sich jetzt auch traut, entsprechend mutige neue Stoffe jenseits des Einheitsbreis tatsächlich ins Programm zu nehmen, dann haben am Ende alle was davon: der Sender, die Produzenten und allen voran die Zuschauer.
  • Was passiert denn hier? Das ZDF zeigt ab 12. Februar eine Webserie in kleinen Häppchen (jeweils nach der „heute-show“). In „Familie Braun“ „zieht ein kleines schwarzes Mädchen in eine Neonazi-WG ein“ (Presseinfo). Wer nicht warten will, einzelne Folgen sind bereits in der ZDF-Mediathek zu sehen.
  • Beim Freitag tritt man noch einmal (bzw. jetzt online nachlesbar) ordentlich auf das „deutsche ‚Breaking Bad'“ (aka „Morgen hör‘ ich auf“) ein.

Im Westen nichts neues – Remakes, Pre- & Sequels, Wiederaufnahmen

  • Ist eigentlich kein guter Film mehr sicher davor, zumindest einem Pilotversuch (!) unterzogen zu werden? Offenbar leider nicht: Aktuelles Beispiel: „Training Day“. Antoine Fuqua wird selbst die Regie des Sequels zu seinem Film übernehmen.
  • Inspiration kann auch ganz woanders herkommen: die New York Times experimentiert schon seit langem mit Virtual Reality. Jetzt soll auf Basis ihres Films „The Displaced“ eine Serie entstehen, die in Kriegen entwurzelte Kinder zum Thema hat. Mitproduziert wird die Serie von Two Brass Brads, einer Non-Profit-Organisation, spezialisiert auf Storytelling mit sozialer Relevanz.
  • Frohe Kunde aus Hollywoodland: Netflix hat „Orange is the New Black“ gleich um drei weitere Staffeln verlängert.

Business Class – Awards, Sender & Zahlen, Events

Fun Stuff

Fortsetzung folgt…

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