„Game of Thrones“-Podcast: Ep. 7.7: „The Dragon and the Wolf“

game of thrones, littlefinger
Foto:HBO

Nach einer eher – naja – ausbaufähigen Folge liefern Benioff & Weiss diese Woche  ein anständiges Staffelfinale. Zu besprechen gibt es jedenfalls genug, also haltet euch nicht mit Lesen auf. Viel Spaß!

#DRACHENQUATSCH. Wir freuen uns auf eure Meinungen, Feedback, Spekulationen, Thesen, oder Verbesserungsvorschläge. 

Ankündigung! Am Donnerstag nehmen wir eine Bonusfolge zur 7. Staffel auf. Sicher hörenswert, aber noch viel besser, wenn ihr dazu beitragt! Postet also eure Kommentare, Meinungen, Spekulationen und/oder Hypothesen. Am besten gleich hier unter den Artikel! Wir hören uns!

Heute hinterm Mikro Olaf Schmidt, Christopher Hunold und Hari List
Schnitt: Hari List; Intro/Outro: Jens Prausnitz

Links

  • In Vorbereitung auf unsere Bonusepisode empfehlen wir die Kritiken von Simon und Jenny.
  • Christophers Podcast Track17 könnt ihr hier anhören oder auf iTunes, und überall wo es Podcasts gibt, abonnieren.
  • Die „South Park“-Folgen „Black Friday“, „A Song of Ass and Fire“ und „Titties and Dragons“ (S17 E7-9) seien euch wärmstens empfohlen, um die „Game of Thrones“-Entzugserscheinungen etwas zu lindern. Ansehen könnt ihr sie gratis und legal hier.
  • Haris verunglückter Stringer Bell-Witz bezog sich auf u.a diese Szene aus „The Wire“: https://www.youtube.com/watch?v=BPS9YKGaKQE und dem darin verwendeten Buch „Robert’s Rules of Order“
  • Hari (@HariLi) und Christopher (@Aphex_Chris) diskutieren gerne auch mit euch auf Twitter, auf Facebook schenkt uns doch ein Like unter Fortsetzung.tv. Bewertungen auf iTunes sind immer willkommen und wenn ihr die Seite/den Podcast weiterempfehlt, dann freut uns das umso mehr.

14 comments

  1. Kleiner Nachtrag meinerseits. Bei dem Herren, der den First Man mimt, welcher zum Night King „operiert“ wird, handelt es sich in der Tat bereits um den neuen fixen Schauspieler. Das war ja auch erst in S6, kommt mir viel länger her vor.

  2. Für mich ein gelungenes, starkes Staffelfinale. Das Treffen in Kingslanding verlief anders als erwartet. Man hat mit mehr Gewalt gerechnet. Ich fand es jedoch eine positive Überraschung.
    Der Gänsehatmoment für mich im Staffelfinale war Littlefingers Tod, der trotz einiger Mutmaßungen eher unerwartet kam.
    Ein von euch oft erwähnter Kritikpunkt, dass in dieser Staffel zu wenig Hauptfiguren sterben. Ist nicht gerade das auch mal was Erfrischendes, was Überraschendes? Weil man doch die gane Zeit damit rechnet, dass eine der wichtigen Figuren drauf geht? Allen voran in der letzten Folge, Stichwort Tormund.
    Das hohe Tempo dieser Staffel finde ich persönlich gut. Schließlich geht es aufs Finale zu. Natürlich mag das hier und da , besonders in der 6. Episode, auch mal zu viel des Guten sein, aber grundsätzlich ist dieses Tempo zu begrüßen. Hätte man noch mehr Folgen oder eine Staffel mehr gemacht, müsste man die Folgen ja erstmal mit einigen wahrscheinlich eher unwichtigen Szene füllen. Ich denke, darüber würden sich viel mehr Leute beschweren, als über die temporeiche Variante. Wir hatten das Problem ja schon mal in Staffel 5. Ich denke, die temporeiche Variante ist das kleinere Übel, auch wenn man sich in einigen Momenten gewünscht hätte, die Autoren würden sich etwas mehr Zeit nehmen für bestimmte Dialoge.
    Man muss vielleicht auch zu Gute halten, dass Staffel 7 ähnlich wie Teil zwei einer Trilogie nur eine Brückenfunktion einnimmt, um aufs Finale vorzubereiten einnimmt ( und ich gehe fest davon aus, dass Staffel 8 nochmal richtig rocken wird). Das war bei Herr der Ringe nicht anders. Toller zweiter Teil, aber er fällt im Vergleich zum Anfang und Schluss etwas ab.
    Eine Theorie, die mir noch einfiel zu dem Brudermord an Cercei, von dem in ihrer Prophezeiung gesprochen wird. Ich kenne jetzt nicht den genauen Wortlaut der Prophezeiung. Wird ausdrücklich von „ihrem kleinen Bruder“ gesprochen oder von „einem“ oder „dem“ kleine Bruder? Denn sollte es nicht eindeutig auf ihre tatsächlichen Brüder bezogen sein, könnte doch auch Euron sie noch töten, um den Thron zu erlangen. Schließlich ist er der kleine Bruder von Balon. Die Idee kam mir nur sehr spontan. Bin gespannt, was ihr davon haltet.
    Ansonsten bin ich vor allem gespannt, wann genau die finale Staffel startet.
    Zu guter Letzt möchte ich euch nochmal für den tollen, wenn auch in manchen Ansichten, strittigen Podcast danken. Gerade diese Streitpunkte machen es ja immer wieder so spannend. Dadurch bekommt man so untgerschiedliche Perspektiven geboten. Außerdem möchte ich noch auf einen anderen „Podcast“ verweisen, da du Hari in einer der letzten Folgen meintest, man könne auch gerne Tipps für andere Podcast zur GoT-Serie zu geben. Einen Podcast/Analyse der Folgen, den ich gerne schaue, ist der von „Die Filmfabrik“ auf Youtube. Die beiden Jungs machen auch sehr umfangreiche Folgenbesprechungen und zudem viele Hintergundvideos zur Geschichte und einzelnen Figuren von Westeros. Ist wirklich sehr zu empfehlen.

  3. Ich bin auch zufrieden mit dem Finale. Es verhält sich eigentlich wie mit der ganzen Staffel: überwiegend gut, aber mit den üblichen Abstrichen, wenn es sich so anfühlt, als hätte man es sich da etwas zu leicht gemacht.
    Was ich kritisieren möchte ist die Art, wie so mancher Tod inzwischen inszeniert wird.
    Es wird für meinen Geschmack zu oft an niedere Instinkte appelliert, zuletzt im Fall von Littlefinger.
    Da würde ich mir ein bisschen mehr Ambivalenz wünschen. Stattdessen kommt es mir aber so vor als solle der Zuschauer applaudieren. Andere Beispiele sind Ramsay und Walder Frey, meinetwegen auch die Szene, in der Theon diesen Captain totprügelt (in der wir wieder einmal lernen, wie man sich Respekt verschafft, eben durch Totprügeln von anderen). Da fehlt mir einfach das Fünkchen Düsternis in der Inszenierung, die zeigt, was für kaltblütige Typen unsere – naja – „Helden“ mit der Zeit geworden sind. Bei den beiden Tarlys war es ja immerhin Thema, aber dann ja auch nicht so sehr, weil es inhaltlich nur stört, weil wir wollen ja an einen anderen Plotpunkt.
    Gerade Littlefinger hätte man auch locker zu einem Gefangenen machen können. Aber es wird sicher seine Gründe haben, dass er jetzt tot ist. Entweder Aiden Gillen ist jetzt raus und muss nicht mehr bezahlt werden oder Arya braucht mal wieder ein Gesicht für unglaubwürdige Maskenspielchen. Versteht mich nicht falsch, die Szene war schon stark, mir ging das nahe, wie er auf die Knie fiel und wimmerte. Und dann wird er einfach abgeschlachtet und ich denk an Millionen jubelnde Zuschauer. Grade bei Arya würde es sich doch anbieten, da ein bisschen mehr Abgründigkeit, Gebrochenheit in die Figur zu schreiben. Das hat bei Breaking Bads Jesse Pinkman so hervorragend funktioniert, er war immer die tragischte Figur meiner Meinung nach. Arya ist einfach nur noch eiskalt und fühlt sich extrem flach geschrieben an. Aber ich freu mich, dass sie jetzt endlich mal richtig Wassertanzen kann und wir das auch gezeigt bekommen (ehrlich).

    Freuchte Augen hab ich gekriegt bei Rhaegar und Lyanna, auch wenn das auch wieder so abkürzungsmäßig erzählt wurde wie der erste Teil davon im vorjährigen Finale. Aber es war schon schön. Ich weiß, viele Leute interessiert das nicht mit Jons Eltern, aber ich warte da schon ewig drauf und hab immer ein bisschen Schnappatmung bekommen, wenn bereits in Staffel 5 hier mal Rhaegar, da mal Lyanna erwähnt wurden. R+L=J war da für mich offiziell bestätigt. Fand ich sowieso eine absolut schlüssige Theorie, seit ich sie kenne. Und nun hat die Serie es endgültig bestätigt und das hat mich sehr gefreut. Warum der Rhaegar-Darsteller die gleiche Perücke tragen musste wie Harry Lloyd in der ersten Staffel ist mir unklar. Rhaegar, ein echt edler Bursche wohl, erinnert uns nun einfach nur an Viserys. Bisschen schade.
    Darauf dass die Mauer fällt habe ich ebenso schon lange gewartet und gedacht, dass es bestimmt ne gute letzte Szene einer Staffel wäre. Bämm. Auch feuchte Augen. Das sind schon gute Payoffs und die nächste Staffel wird da bestimmt in nichts nachstehen.
    Meine Vermutung, wie Jon mit den Verwandtschaftsnews umgehen wird: Er wird es nicht an die große Glocke hängen, der Thronanspruch wird ihm wurscht sein. Er wird weiter Jon Snow bleiben, was dem Zuschauer mit dem Holzhammer erklärt, dass es nicht auf Titel, Herkunft etc. ankommt, sondern darauf, wer man unabhängig davon ist und was man macht. Und Jon rettet ja jetzt die Welt und wird dann ein gefeierter Bastard.
    Daenerys geht irgendwie drauf. Der Thron ist egal. Vielleicht ist auch eh alles kaputt und wer noch lebt reist über die Sunset Sea in bisher unbekannte Lande. Mit den Kindern der jetzigen Generation starten wir in A New Dawn (Titel des Serienfinales), wo Drachen, White Walkers, Grumkins und Snarks und die Children Of The Ashes friedlich zusammenleben. Und Tyrion und Sansa werden zusammen hundealt. Und dann kommt noch nach den Credits raus, dass Arya gar nicht Littlefinger getötet hat, sondern eine Tulpa. Cut to Laura Palmers prom photo.

    1. Interessante Theorie am Ende 😉
      Was Littlefinger angeht. Ich weiß nicht, ob es sinnvoll gewesen wäre, ihn nur gefangen zu nehmen. Dann hätte man eine Figur, die man wahrscheinlich nicht mehr braucht, eine Staffel weiter mitgeschleppt. Ich denke, dass hätte viele Zuschauer dann gestört.
      Zum Darsteller von Rhaegar: Ich meine, dass Viserys und Rhaegar auch in den Büchern ähnliches Haar haben, bzw. sich allgemein sehr ähnlich sehen, was wohl dadurch symbolisiert werden sollte.

      1. Ja, es gibt eben diese Produktionsrealität (braucht man den Darsteller noch?) und die Westeros-Realität (Kopf ab oder ab in Keller). Mutter und Tochter Sandsnake stecken im Keller.
        Ich frag mich manchmal nur: wo ist die Menschlichkeit? 😉 Alles Psychopathen da.

        Ah, das mit den Haaren klingt plausibel und damit werkgetreu. Dann haben sie das super gemacht.

  4. Ich denke die finale Staffel bietet viel Potenzial und viele spannende Fragen: Wie gelingt es Jon, den Norden von Dany zu überzeugen? Wie reagieren Jon und Dany auf ihre Verwandtschaft? Was macht Jamie? Wie geht man mit dem Verrat von Cercei um? Und natürlich, wer bleibt am Ende übrig, und welche Herschaftsform wird etabliert?
    Zu einem häufiger geäußerten Kritikpunkt der Vorhersehbarkeit: Natürlich mag das ein oder andere auch vorhersehbar sein. Jedoch finde ich persönlich, dass man trotzdem noch genug überrascht wird.
    Und es liegt in der Natur der Sache, dass die Zuschauer inzwischen einiges voraussehen können. Zum einen kennen wir die Systematik der Serie und der Showrunner inzwischen ganz gut. Man kann sich ja auch nicht immer wieder neu erfinden. Auch George R.R. Martin kann das nicht.
    Zum Zweiten spielen dabei eine wichtige Rolle: Internet und soziale Netzwerke. Fast jeder spinnt seit den vergangenen Staffeln immer mehr Theorien und verfolgt auch Theorien im Internet. Sichd avon fernzuhalten ist ohnehin nicht so einfach. Und dann sind logischerweise auch Theorien dabei, die sich als wahr herausstellen. Als Beispiel mal Winterfell und den Konflikt mit Sansa/ Jon/ Littlefinger und den anderen Stark-Kids. Hier gibt es bestimmt, 4,5 verschiedene Szenarien, die möglich waren, wie dieser Konflikt in dieser Staffel endet. Und irgendeine der Theorien war es dann am Ende auch. Diese vielen Theorein machen es gerade einer Serie wie GoT, die auch so sehr von den Diskussionen darüber lebt, auch echt schwer. In Zeiten ohne Internet, hätte so eine Serie sicher noch viel mehr Überraschungsmomente gehabt.

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