Was bisher geschah (KW 39)
Presseschau: die Serienlinks der Woche mit seltsamen Wechselwirkungen zwischen Serien und Realität, neuen Erkenntnissen über Netflix und einem Trailer zu „Ash vs Evil Dead“
Presseschau: die Serienlinks der Woche mit seltsamen Wechselwirkungen zwischen Serien und Realität, neuen Erkenntnissen über Netflix und einem Trailer zu „Ash vs Evil Dead“
Vom Studio Wien nach Hollywood. Heute neu dabei: Georg Csarmann, der gemeinsam mit Hari List die grandiose Netflix-Animationssereie „Bojack Horseman“ irgendwo zwischen „Mad Men“ und „Two and a Half Men“ verortet. Außerdem wird die Frage besprochen, ob Bob Saget oder doch eher Bill Cosby Pate stand und welche Serien noch vergleichbar sind.
Mit „Wet Hot American Summer: First Day of Camp“ erzählt Netflix eine knapp 15 Jahre alte schräge Coming-of-Age-Satire weiter (oder dreht die Zeit zurück) – mit denselben Darstellern wie damals. Von denen sind inzwischen viele Superstars geworden, die mit sichtlicher Spielfreude noch einmal in ihre Teenagerrollen schlüpfen.
Mit seiner Expansion nach Europa und lokalen Eigenproduktionen will sich Netflix seit geraumer Zeit zum globalen Marktführer der Streamingdienste aufschwingen. „Sense8“ bildet dabei den nächsten logischen Schritt: Acht Figuren aus den unterschiedlichsten Winkeln der Erde ringen in der Serie der Wachowski-Geschwister um die Bedeutung ihrer Identität. Die Kritik zur gesamten ersten Staffel.
Mit „Eichwald, MdB“ hat sich das ZDF insofern einen Gefallen getan, als dass sie nun unter Zugzwang stehen. Denn wieder hatten sie damit ein Serienformat im Programm, das geradezu danach schreit, fortgesetzt zu werden. Es wäre zu wünschen, dass sich das Format zu einem Präzedenzfall in der deutschen Fernsehlandschaft auswächst. Wir erklären euch warum.
Die neue Netflix-Comedy von „Friends“-Ko-Schöpferin Marta Kauffman vereint ein hervorragendes Ensemble von Altstars, die kein bisschen eingerostet wirken: Jane Fonda und Lilly Tomlin als betrogene Ehefrauen, Martin Sheen und Sam Waterston als Paar, das sich sehr spät outet.
Manchmal scheinen die Themen für Serien in der Luft zu liegen: So präsentierten 2014 gleich zwei US-Sender neue Serien, die in der IT-Branche spielen. AMCs „Halt and Catch Fire“ und HBOs „Silicon Valley“ sind trotzdem sehr unterschiedlich. Und dann gab es ja auch noch Amazons „Betas“.
Am Freitag ging die 24. Cologne Conference mit den traditionellen Werkstatt-Gesprächen zu Ende. Tom Tykwer sprach unter anderem über seine neuen Serienarbeiten „Sense8“ für Netflix und „Babylon Berlin“ für Sky Deutschland und die ARD. Zuvor präsentierte das Kölner Festival bereits am Donnerstagabend zwei sehr unterschiedliche britische Thrillerserien auf der großen Leinwand.
Mitte September ging endlich der langerwartete Deutschland- (und Österreich-) Start von Netflix über die Bühne. Seitdem kann man auch bei uns ganz legal dem „Orange is the New Black“-Binge-Watching frönen. Die Eigenproduktion des Streaminggiganten widmet sich in einer ungewöhnlichen Mischung aus Comedy- und Dramaelementen dem Alltag in einem US-Frauengefängnis.
In diesem Monat diskutiert das serielle Quartett keine einzelne Serie, sondern ein ganzes Phänomen (oder vielleicht sogar eine neue filmische Kunstform?): Webserien. Immer mehr davon sprießen in den Weiten des Internets, generieren teilweise Hunderttausende Klicks auf Videoplattformen oder schaffen sogar den Weg ins reguläre Fernsehprogramm, wie bei „Web Therapy“ auf Showtime oder jüngst „Broad City“…