Mit seiner Expansion nach Europa und lokalen Eigenproduktionen will sich Netflix seit geraumer Zeit zum globalen Marktführer der Streamingdienste aufschwingen. „Sense8“ bildet dabei den nächsten logischen Schritt: Acht Figuren aus den unterschiedlichsten Winkeln der Erde ringen in der Serie der Wachowski-Geschwister um die Bedeutung ihrer Identität. Die Kritik zur gesamten ersten Staffel.

Mit „Eichwald, MdB“ hat sich das ZDF insofern einen Gefallen getan, als dass sie nun unter Zugzwang stehen. Denn wieder hatten sie damit ein Serienformat im Programm, das geradezu danach schreit, fortgesetzt zu werden. Es wäre zu wünschen, dass sich das Format zu einem Präzedenzfall in der deutschen Fernsehlandschaft auswächst. Wir erklären euch warum.

Am Freitag ging die 24. Cologne Conference mit den traditionellen Werkstatt-Gesprächen zu Ende. Tom Tykwer sprach unter anderem über seine neuen Serienarbeiten „Sense8“ für Netflix und „Babylon Berlin“ für Sky Deutschland und die ARD. Zuvor präsentierte das Kölner Festival bereits am Donnerstagabend zwei sehr unterschiedliche britische Thrillerserien auf der großen Leinwand.

Mitte September ging endlich der langerwartete Deutschland- (und Österreich-) Start von Netflix über die Bühne. Seitdem kann man auch bei uns ganz legal dem „Orange is the New Black“-Binge-Watching frönen. Die Eigenproduktion des Streaminggiganten widmet sich in einer ungewöhnlichen Mischung aus Comedy- und Dramaelementen dem Alltag in einem US-Frauengefängnis.

In diesem Monat diskutiert das serielle Quartett keine einzelne Serie, sondern ein ganzes Phänomen (oder vielleicht sogar eine neue filmische Kunstform?): Webserien. Immer mehr davon sprießen in den Weiten des Internets, generieren teilweise Hunderttausende Klicks auf Videoplattformen oder schaffen sogar den Weg ins reguläre Fernsehprogramm, wie bei „Web Therapy“ auf Showtime oder jüngst „Broad City“…