In diesem Monat diskutiert das serielle Quartett keine einzelne Serie, sondern ein ganzes Phänomen (oder vielleicht sogar eine neue filmische Kunstform?): Webserien. Immer mehr davon sprießen in den Weiten des Internets, generieren teilweise Hunderttausende Klicks auf Videoplattformen oder schaffen sogar den Weg ins reguläre Fernsehprogramm, wie bei „Web Therapy“ auf Showtime oder jüngst „Broad City“…

In unserem zehnten seriellen Quartett wollten wir eigentlich über Sinn und Unsinn von Fernsehpreisen reden. Über zweifelhafte Grimme-Preis-Nominierungen kamen wir dann schnell wieder zu unserem Lieblinsgsthema: die Macht der Quote und warum das deutsche fiktionale Fernsehen so ist, wie es nun mal ist. Irgendwie ging es dann noch um „Unsere Mütter, unsere Väter“, deutsche TV-Perlen…

In der ersten Ausgabe des neuen Jahres widmet sich das serielle Quartett einem der ältesten Genres des Fernsehens: der Sitcom. Wir lassen TAAHM, HIMYM und TBBT geschmacksicher links liegen und beschäftigen uns lieber anhand der Beispiele „30 Rock“, „Episodes“ und „New Girl“ mit Fragen wie: Was macht eigentlich eine Sitcom aus und (wie) unterscheidet sie…

Kurz vor Jahresende blickt auch das serielle Quartett zurück auf die gelungensten neuen Serien 2013. Insgesamt sechs persönliche Favoriten stellen wir vor: die ersten Serien des Sundance Channel „Top of the Lake“ und „Rectify“, die jenseits der USA produzierten „Les Revenants“ und „The Slap“, Netflix‘ „Orange is the New Black“ und Showtimes „Masters of Sex“.