Die Dänen haben es mal wieder getan: eine Dramaserie produziert, die internationalen Ansprüchen vollkommen genügt. „1864“, das ab diesem Donnerstag bei arte zu sehen ist, wartet mit einer großen Liebesgeschichte vor historischem Hintergrund und einem prominenten Schauspielerensemble auf – und kann auch als Antwort auf Kriegsserien wie „Unsere Mütter unsere Väter“ gelesen werden.

Mit „Eichwald, MdB“ hat sich das ZDF insofern einen Gefallen getan, als dass sie nun unter Zugzwang stehen. Denn wieder hatten sie damit ein Serienformat im Programm, das geradezu danach schreit, fortgesetzt zu werden. Es wäre zu wünschen, dass sich das Format zu einem Präzedenzfall in der deutschen Fernsehlandschaft auswächst. Wir erklären euch warum.

Die dänische Serienwelle rollt auch in Deutschland weiter – jetzt auch auf arte. Ab dem 9. Juni erlebt das Familiendrama „Arvingerne/The Legacy“ mit Trine Dyrholm endlich seine deutsche TV-Premiere. Die kürzlich auf der Berlinale ausgezeichnete Schauspielerin war schon beim internationalen Durchbruch des dänischen Kinos 1998 in „Das Fest“ dabei.

Immer wenn man denkt, man hätte schon alles einmal in serieller Form gesehen, kommt von irgendeinem Fernsehsender auf der Welt etwas, das wirklich in keine Kategorie passt. So lässt sich die neue eigenproduzierte Serie von arte France (ab dem 18. September) am ehesten noch als Mischung aus „Twin Peaks“ und „Die Kinder von Bullerbü“ umschreiben.

Die zweite Staffel der schwedischen Science-Fiction-Serie spinnt die Geschichten der zahlreichen Figuren fort und erweitert auf eindrucksvolle Weise das dahinter stehende Gesellschaftspanorama. Die zehn neuen Folgen laufen ab Donnerstag auf arte. Ein gefährlicher Virus, eine Jugendbewegung von Roboteranhängern, ein geklonter Großvater und der Kampf der Androiden für ihre gesellschaftliche Emanzipation – ganz schön viel, was…

arte hat sich mal wieder ein Highlight für seinen Seriendonnerstag gesichert: Die Channel 4-Produktion mit Gabriel Byrne erzählt eine realistische, zeitgemäße und packende Verschwörungsgeschichte, die einem angesichts von Irakkrieg und Finanzkrise höchst bekannt vorkommen könnte. Alle vier Folgen zeigt der Kulturkanal morgen (6.2.) hintereinander. Alles beginnt mit dem Bild eines verheerenden Unglücks: Eine britische Ölraffinerie…

Australische TV-Serien schaffen es nur selten nach Deutschland. Umso gespannter darf man auf „Top of the Lake“ sein, das am Donnerstag (3. Oktober) komplett auf dem Kölner Fernsehfestival zu sehen sein wird. Zumal eine australisch-amerikanisch-britische Koproduktion einer neuseeländischen Regisseurin mit einem US-Star in der Hauptrolle noch größeren Seltenheitswert hat. Jane Campions Miniserie mit „Mad Men“-Star…