„Game of Thrones“-Podcast: Ep. 7.3: „The Queen’s Justice“

Foto: HBO

In der großen Runde diskutieren wir wieder die aktuelle Folge. Das lang ersehnte Zusammentreffen zwischen Dany und Jon finden wir irgendwas zwischen perfekt und meh, der Abschied von Lady Olenna fällt uns schwer und zumindest einer von uns ist ganz selig ob der grandiosen Militärstrategien. Und Onkel Euron kann immer noch niemand leiden.

Moderatoren des Song Contests 2014. Rechts: Pilou Asbæk (Euron) Foto: Albin Olsson

#DRACHENQUATSCH. Wir freuen uns auf eure Meinungen, Feedback, Spekulationen, Thesen, oder Verbesserungsvorschläge. 

Hinterm Mikro heute alle zusammen:  Olaf Schmidt, Christopher Hunold, Jens Prausnitz und Hari List
Schnitt: Hari List
Intro/Outro: Jens Prausnitz

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12 comments

  1. Danke für einen wieder einmal sehr informativen wie auch amüsanten Podcast! Jedes Mal, wenn ich den Podcast höre, würde ich am liebsten meinen Text noch einmal überarbeiten, um all die schönen Beobachtungen einzubauen, die mir entgangen sind. Vor allem der Einwurf von Jens, dass Littlefinger bei Maester Luwins Backup-Nachrichtensammlung hellhörig wurde, fand ich sehr gut.
    Ich muss sagen, dass mir die militärische Auseinandersetzung um Westeros wie eine schnelle Partie Risiko vorkam, in der Euron mehr als einmal den Truppenbonus gezogen hat und Schiffe und Truppen zu so leicht von einem Ort zum anderen bewegt werden (oder bequemerweise wie bei Dorne oder den Tyrells ganz vom Spielbrett verschwinden und unter den Tisch fallen), als wäre Cerseis neue Westeros-Karte im Maßstab 1:1 angelegt worden.
    Schade, dass Dany so ihren Vorsprung verloren hat, weil mangelnde Kriegserfahrung und die Fessel des Drehbuchs sie in diese Schieflage gebracht hat. Wenn es in jeder Dany-Erzählung es darum geht, wie sie mit nichts außer dem Glauben an sich selbst (und drei feuerspeiende Drachen) die aussichtslos scheinende Situation für sich entscheiden kann, dann fragt man sich, warum sie überhaupt noch eine Armee braucht. Soldaten sind auch Menschenleben, die draufgehen!

    1. Umgekehrt wird ein paar Schuhe für uns beide draus, lieber Simon. Denn deinem Artikel entnehme ich die großartige Idee um Cersei’s Zofe als Gesichtsgeberin von Arya; das ist eine verdammt gute Aktie, auf die man sein „gold pressed latinum“ (ich guck grad zu viel DS9 mit meinem Sohn) kann – vor allem weil die Darstellerin schon zu Zeiten von Sansa und Shae im Hintergrund auftrat. Oder nein! Halt! Ich biete mehr: es handelt sich bei der Zofe um Syrio Forel! Arya will sich ihr Gesicht aneignen, da winkt sie und sagt: „Not today“ and the penny drops.

      Der Risiko-Vergleich ist ja mal spot-on! Dabei fällt mir ein, dass wir das früher falsch gespielt haben, nämlich so, dass man nur ein angrenzenden Land angreifen konnte, und dann nicht lustig weiter, sondern nur eins. Unsere Runden haben dementsprechend ewig gedauert, mit endlosen Grenzgefechten riesiger Armeen … wo waren wir noch gleich? Militätstrategien. Oh je, da bin ich eh raus. Hari? Haaaari, übernimm du das bitte.

      Oh, und weil ich meinen Link der Woche zu erwähnen vergessen hab – Hot Pie backt auch im wirklichen Leben lieber Brötchen in Wolfsform. Auf den Namen der Bäckerei kommt ihr nie: http://www.highsnobiety.com/2017/07/26/game-of-thrones-hot-pie-bakery-direwolf-bread/

      1. Hot Pie ist wirklich ein wahrer Überlebenskünstler. Wenn die White Walker erst einmal Westeros erobert haben, wird das Crossroads Inn immer noch stehen und Hot Pie seine Rezepte für die neuen Herren des Landes angepasst haben.

        Syrio Forels Rückkehr wär natürlich unbezahlbar. Vielleicht trifft Melisandre in Essos auch auf die Leiche des begnadeten Wassertänzers und darf ihren (Wiederer-)Wecker auf „Kick Ass“ stellen

        Übrigens wäre es mir eine große Freude, wieder bei eurem großen Game of Thrones-Finale-Podcast dabei zu sein!

  2. Großer Lacher bei 4:26.
    Gern geschehen! Mal sehen, was mich diesmal so regt.

    Liebe Grüße und weiterhin Staunen, wie schnell ihr dieses Jahr seid!
    Sascha

      1. Klassiker! Danke, dass du mich da so im Blick hast. Schade, dass TJ Miller nun so – SPOILER ALTERT – schmerzlich uninspiriert rausgeschrieben wurde. Wer soll uns nun zukünftig „mansplaining“ erklären?
        In der GOT-Comment-Section wieder über andere Serien reden: check!

        Übrigens – nicht dass das hier alles in den falschen Hals gerät – bin ich allgemein überhaupt kein Fan von dick jokes. Zumindest wäre mir das noch nicht im Speziellen aufgefallen.

        Um die Kurve zu kriegen und den Kreis zu schließen (mit Mr. Eko, der in Lost – SPOILER ALTERT – auf jeden Fall besser rausgeschrieben wurde), möchte ich hier nochmal einen der größten Quatsche (Quätsche?) unserer heißgeliebten Titelserie in Erinnerung rufen: https://www.youtube.com/watch?v=pRHEbJ7T78M.
        So blöd, dass es schon wieder blöd bleibt. Zum Glück müssen wir diese Sendezeitvergeudung gerade nicht mehr ertragen. Aber vielleicht muss Podrick einfach mal wieder ins Bordell. Da ist dann womöglich auch Ser Pounce zu finden. Habe gelesen, es gäbe Etablissements, in denen man Kaffee und Katzen serviert bekommt.
        Das Finale wird Antworten bringen!

        1. Aaargh! Musstest du uns an diese Szene erinnern? Schnell! Ein Gegengift: https://www.youtube.com/watch?v=peJ_ncxXung (wie gut, dass es nichts gibt, das Ken Russell nicht irgendwann schon einmal meilenweit übertroffen hätte) Ups, oh, wait … so whose obsessed?

          TJ „mansplaining“ Miller wird dort echt fehlen, ist aber vielleicht auch ein Weg der Serie neues Leben einzuhauchen. Und vielleicht verfliegt ja der Ärger bis zur letzten Staffel, vor allem wenn eine würdige, grandiose Szene dabei eine Rolle spielen würde, dann braucht niemand mehr eine Extraeinladung zur Party. Womit wir wieder bei Ken Russell wären … (vagina-joke scene from MASTERS OF NONE, anyone?)

          1. Ach herrje, als Gegengift hab ich das jetzt nicht gerade empfunden. Wuah, ich mach gleich die Olenna (sicher eine Top-10-Szene der gesamten Serie bisher, oder? Geht mir nicht mehr aus dem Kopf).

            Beim zweiten Absatz konnte ich leider nicht folgen. Auf welche grandiose Szene spielst du an? Und Master Of None habe ich bisher ausgelassen.

  3. Pilou Asbaek ist ja kein so ganz unbekannter Schauspieler, spielt seit „Borgen“ in gefühlt jeder zweiten dänischen TV- und Kinoproduktion mit und auch in internationalen Blockbustern wie „Ghost in the Shell“. Und Hari fällt dazu nur der ESC ein? 😉

  4. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Theon am Ende der ist, der Euron zur Strecke bringt.
    Olenna hat einen würdigen Abschied bekommen. Diana Rigg, ich werde sie vermissen. Immer wenn sie auftrat, waren das Gänsehautmomente.

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