„Game of Thrones“-Podcast: Ep. 7.2: „Stormborn“

Foto: HBO

Reden wir doch übers Wetter. Der Winter bringt neben mehr Schnee im Norden gleich ein ordentliches Entlastungsgewitter für die Sturmtochter auf Dragonstone und einen Feuerregen auf Yara und Theons Flotte. Im Thronsaal von Kings Landing herrscht die übliche unterkühlte Stimmung und Samwells neue Therapie gegen Sonnenbrand (Patent pending) zeigt erste Erfolge.

Wir freuen uns auf eure Meinungen, Feedback, Spekulationen, Thesen, Verbesserungsvorschläge oder Heiratsanträge (aber nur, wenn die Mitgift stimmt). 

Heute hinterm Mikro: Im gewittrigen Exil vor den Toren Wiens der Anno Irgendwann in frühsommerlicher Mittagshitze geborene Hari List und Jens Prausnitz, immer noch King beyond the Weichsel, in einem Warschau, wo es gerade politisch fast so stürmisch ist wie in der Serie.

Schnitt: Hari List
Intro/Outro: Jens Prausnitz

Links gibt es heute keine. Viel Spaß!

8 comments

  1. Wieder ein sehr interessanter und vor allem lehrreicher Podcast, insbesondere das enorme Buchwissen von Jens. Da erfährt man jedes mal Sachen, die man bisher noch nicht wusste.
    Zu einzelnen Punkten der Folge: Sam als Chirurg, ich glaube das war die widerlichste Szene, die GoT bisher hervorgebracht hat. Wenn Der Berg jemandem den Schädel zermatscht, stört mich das irgendwie weniger. Aber bei Sams OP, war es dann doch schon so ekelerregend, dass ich manchmal wegschauen musste. Dazu kommt aber der wohl genialste Schnitt in GoT, Stichwort Eiter und Löffel.
    Ich denke auch, dass es eher schlau von Theon war, zu fliehen. Was hätte er sonst machen sollen. Vielleicht wird er seine Schwester ja noch retten können. Ich könnte mir gut vorstellen, dass er derjenige ist, der Euron am Ende tötet.
    Was ich interessant finde, dass ihr Varys nicht glaubt. Ich persönlich glaube ihm. Es wurde im Lauf der Serie schon das ein oder andere Mal deutlich (Dialoge mit Littlefinger, Sansa, Tyrion), dass er für das Reich/das Volk eintritt. Ich nehme ihm das ab. Wenn er boshafterere Absichten vor hat, würde mich das doch enttäuschen. Das würde nicht ganz so zu seinem Charakter passen. Vor allem ergeben manche Dinge dann auch keinen Sinn mehr: Wieso sollte er dann den dem Tod geweihten Tyrion befreien. Denn Varys dürfte genau wissen, dassTyrion ihm gefährlich werden könnte, sollte er boshafte Absichten haben sollte.
    So viel Gemeinsamkeiten er und Baelish haben, so sehr ist Varys doch das Gegenbild zu Baelish. Letzterer will vor allem den Thron für sich und eventuell Sansa. Varys hat daran kein Interesse. Er ist Baelishs wahrer Gegenspieler. Demnach fand ich seine Reaktion, als er in die Enge getrieben war, sehr stark und authentisch und ich denke, dass auch Dany davon durchaus beeindruckt war.
    Bei Baelish bin ich mir auch nicht ganz sicher, was seine Aktion mit Jon sollte. Doch bei ihm würde ich es vermuten, dass er ihn bewusst provozieren wollte. Die Frage ist eben nur, was hat er davon?

    1. Danke Felix, a man does remember reading, in the north, the south, west and east, oder so. Jedenfalls hat Varys in den Büchern einen komplexen Masterplan am laufen, wonach der Mountain die Kinder von Raegar gar nicht getötet hat, bzw. „nur“ die, durch die Varys sie ersetzt hat. Insofern unterstützt er sehr wohl in erster Linie die Targaryens – wobei man nie so sicher sein kann, was davon Schachzug ist, und was nicht. Ich möchte es ja gerne glauben, dass er die Interessen des einfachen Volkes vertritt, aber wer sich so lang unter Prinzen und Königen bewegt … ob das nicht abfärbt? Wem kann man wirklich trauen, außer seinem Schattenwolf, Hodor oder Meera Reed? Sam natürlich – und da wird mir direkt gleich wieder ein bisschen übel, obwohl ich als Zivi auch in der Notaufnahme assistiert habe …

  2. Hi Jens!

    Ich kann mich überhaupt nicht entsinnen, was der Running Gag bei den Leftovers war.
    In dem Kontext erinnere ich mich nur an den „Scanner“ bzw. die Waage oder was es nun war aus „The Most Powerful Man…..“. Kannst du mir auf die Sprünge helfen?

    Sehr schön: „Ich hätte diesen kastrierten Grey Worm gern gesehen.“ Pun intended? 😀

    Grüße!
    Sascha

    1. Hallo Sascha, du liegst schon richtig, der „Scanner“ war das vorläufige Ende des running gags, der in der ersten Staffel mit diesem Moment seinen Anfang nahm: http://68.media.tumblr.com/645db5bb41c57780b6a0f7b659e2011e/tumblr_n8gl8evgb71sz2ekco1_250.gif

      Zum Nachlesen der ganzen Geschichte: http://www.indiewire.com/2017/05/the-leftovers-justin-theroux-penis-every-dick-joke-timeline-1201833541/

      Selbst nach dem Serienfinale ist noch immer kein Ende in Sicht: Lindelof hat es sich zuletzt im Vorfeld der Emmy-Nominierungen auf Instagram nicht nehmen lassen noch einen drauf zu setzen – kleiner Eindruck: https://www.instagram.com/p/BV0faxYDSvQ/ (das war eine ganze Serie)

      PS: Pun indeed intended ^^

      1. Ei ei ei, tatsächlich. Der Penis erstreckt sich wirklich über die komplette Serie! (Tolles Finale auch, fand ich. Und hat Nora im Tank nun „Stop“ gerufen oder nicht? Glaube man doch, was man möchte 😉 ) // OT out

        1. Das Schöne ist ja, dass jeder Zuschauer für das was er oder sie glauben möchte Anhaltspunkte findet. Wenn Nora geschrien hat, dann hat Matt ihr Geheimnis mit ins Grab genommen, und die eine Wissenschaftlerin hat es ihr von Anfang an angesehen. Dann erzählt Nora am Ende Kevin das, was der hören möchte, nicht wie es sich wirklich zugetragen hat. Es geht eben meistens darum, wer die bessere Geschichte zu erzählen hat, nicht die Wahrheit (wie es Laurie ja schon so ähnlich zu Matt auf dem Boot sagte, als es noch um Kevin ging) … genau das macht die Serie ja so großartig. „God only knows“ – https://www.youtube.com/watch?v=AOMyS78o5YI

  3. Und natürlich ist es wunderbar konsequent, eine Serie, bei der der Glaube (an was auch immer) ein recht zentrales Thema ist, so ambivalent enden zu lassen.

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