„Game of Thrones“-Podcast: Ep. 6.09: „Battle of the Bastards“ + Gewinnspiel

Lord Ramsay zeigt Rickon die Schönheiten der Landschaft. Foto: HBO

Wie auch schon in den Staffeln zuvor ist die neunte Folge voller Bombast. An nur zwei Handlungsorten arbeiten sich Olaf Schmidt und Hari List ganz schön ab und sind ausnahmsweise einmal in ihren Sichtweisen weit auseinander. Mit Gewinnspiel.

The Starks are coming home. Auf freier Fläche kommt es vor Winterfell zur titelgebenden Schlacht der Boltons und der Starks, angeführt von Ramsay und Jon. Der eine taktiert besser und grausamer, der andere hat das Leiden und die Leidenschaft auf seiner Seite. Und uns. Rettung kommt, wie man es aus Fantasy gewohnt ist, in höchster Not, aber gerade noch rechtzeitig.

In Mereen machen Daenerys und ihre bis dahin nicht immer ganz hilfreichen Berater kurzen Prozess mit den Angreifern und können sich eine passable Flotte aneignen, um hoffentlich endlich bald nach Westeros überzusetzen. Und die neue Allianz mit den Ironborn um Yara und Theon wird ihr Übrigens dazu tun.


Gewinnspiel

Wir dürfen ein Paket mit den bisher erschienenen Büchern von „Ein Lied von Eis und Feuer“ verlosen, zur Verfügung gestellt vom Blanvalet-Verlag. Was ihr dafür tun müsst? Schreibt uns eine E-Mail an redaktion(at)fortsetzung.tv mit dem Betreff „Gewinnspiel“ und sagt uns, was ihr von der Staffel bisher und/oder von unserem Podcast haltet. Einsendeschluss ist Dienstag, 28. Juni 2016, 23:59.  Der/Die Gewinner/in wird von uns per E-Mail verständigt, sonst passiert mit den E-Mailadressen nichts. Rechtsweg, Barablöse, etc. ausgeschlossen.


 Mit uns diskutieren? Gerne!

5 comments

  1. Lieber Hari, du bist den Link zu VICIOUS schuldig geblieben, den reiche ich mal nach:
    http://fortsetzung.tv/2013/05/31/zwei-alte-biester-haben-spas-die-britische-sitcom-vicious/

    Und zu Haken schlagen verweise ich gerne auf GENERATION KILL, weil Zickezacke Hühnerkacke:
    https://www.youtube.com/watch?v=szcviFDt9xM

    Ich freu mich mächtig auf nächste Woche 🙂

    PS: Zum Gewinnspiel füge ich an das der Rechtsweg ausgeschlossen ist (auch für Mitarbeiter von Fortsetzung.tv) – Hörer bzw, Leser können auf Wunsch aber ein “Trial by Combat” austragen. Ohne Gewähr oder Gewehr.

  2. Insgesamt wieder eine tolle Folge. Fand es sehr spannend, dass ihr häufiger gegensätzlicher Meinung ward. Das war sehr spannend zu sehen, wie eure Meinungen diesmal in einigen Punkten auseinandergehen. Genau das macht solche Podcasts ja auch aus.
    Ich finde es falsch, Tyrion die Schuld zuzuschieben für den Angriff. Denn ich finde, die hat er nicht. Der Deal mit den Sklavenmeistern war der einzige Weg, Meeren Zeit zu verschaffen, um in der Stadt Ruhe reinzubringen, was die Sons of the Harpyre angeht und eben bis Dany wieder zurück ist und in dieser Zeit dann mit Hilfe seiner „Pressesprecherin“ der Roten Priesterin ein wenig mehr Lobby in der Stadt zu verschaffen für Dany, was ja auch funktioniert hat. Er hat sich lediglich dabei verkalkuliert, dass er nicht davon ausging, dass die Meister diesen Pakt so schnell brechen würden. Daher finde ich schon, dass Tyrion in Meeren seinen Zweck erfüllt hat. Das sieht man auch in dieser Folge durch seine mahnenden Worte, die letztlich dafür sorgen, dass Dany einen Mittwelweg zwischen Diplomatie und gnadenloser Gewalt geht. Das zeigt sich in der Szene als nur zwei der drei Sklavenmeister hingerichtet werden und der überlebende die Anchricht verbreitet. Tyrion hat sicher auch nicht alles richtig gemacht, aber definitiv auch nicht allein daran Schuld, dass sie angegriffen werden. Danys Weg mit gnadenloser Gewalt hat bislang auch nicht gefruchtet. Er hat es zumindest geschafft, die Sons of… ein wenig ruhig zu stellen, wenn auch nicht so lang wie er hoffte. Seid also bitte nicht so bös zu Tyrion. Er hat ne schwere Kindheit hinter sich. ^^
    Ganz interessant fand ich eure Diskussion zu dem Thema, ob es dir Hari fehlt, dass man nicht weiß, wos hingeht. Ich persönlich sehe es ähnlich wie Olaf. Irgendwann muss es aufs Ziel zu laufen. Das macht die Serie jetzt. Und ganz ehrlich Hari, du hast gemeint, du wärst jetzt nicht so enttäuscht, wenn die Serie von Anfang an geradliniger verlaufne wäre. Hätte dir die Serie aber dann nicht weniger gefallen, wenn sie etwas geradliniger verlaufen wäre. Ich denke sie hätte dann für uns Zuschauer niemals so eine Faszination entwickelt. Daher ist der Ablauf jetzt in dieser Staffel, in der man viel Tempo reinbringt, manches leider wie bei Arya auch zu sehrabhetzt, im Grunde logisch. Ich glaube aber, dass bei der zum Teil vorhandenen Vorhersehbarkeit auch die Sache mit reinspielt, dass wir als Zuschauer selbst soviel rumspekulieren, überall Gerüchte lesen was jetzt noch passiert. Und dann sagen wir, ah hab ichs doch gewusst. Außerdem kennen wir den Stil der Serie ja nun auch etwas. Sowas ist bei langlaufenden Serien normal. Von daher sehe ich zumindest da kein wirklichen Qualitätsabfall.
    Bei Jon ist es so, da haben die Serienmacher clever damit gespielt, ob er vielleicht doch verliert/stirbt, auch wenn allen klar war, dass er überleben muss. Wenn man ihn jetzt hätte sterben lassen, dann hätten wir zwar den Überraschungsmoment gehabt, aber dann wäre wohl der Shitstorm riesig gewesen nachd er Folge. Anders konnte man die Folge in dieser Hinsicht nicht inszenieren.

    PS: Ich freue mich auf den finalen Podcast und fänd es cool, wenn ihr am Ende auch ein wenig Ausblick gebt, was ihr von den beiden finalen Staffeln erwartet, was ihr glaubt, wohins geht, was einige Figuren noch so für einen Weg vor sich haben.

    1. Ich bin nahezu komplett deiner Meinung – Tyrion hat sich an einem Kompromiss versucht, mit dem er selbst nicht zufrieden war, aber sich Zeit für die Rückkehr von Daenerys erkaufen wollte. Außerdem hatte Varys ja bereits herausgefunden, wer hinter den Terrorbolzen in Meereen steckte. Das war schon gutes Teamplay, nur leider unterm Strich nicht so gut geschrieben, wie es hätte sein können. Die Mehrdeutigkeit der Vorlage fehlt, was glaube ich genau der Punkt ist, den Hari spürt und jetzt als „geradlinig“ empfindet. Das großartige an den Büchern von GRRM ist ja eben, das alles grau in grau gehalten ist, alles Konsequenzen hat und niemals so klar in gut und böse einzuornden ist (oder dumm und strategisch) wie es die Serie jetzt betreibt. Darum ist es ja so ärgerlich, das die Showrunner ihr Veto eingelegt haben, als der Regisseur vorgeschlagen hat, den Tod von Ramsey ambivalent zu inszenieren – genau das wäre richtig gewesen. Was mich bestürzt sind solche Kommentare, die meinen das war schon richtig so, ode schade, dass Sansa ihn nicht noch vorher hat häuten lassen. Da läuft es mir kalt den Rücken runter. Niemand „verdient“ einen grausamen Tod, mit einer biblischen „Auge um Auge“ Gerechtigkeit ist niemandem geholfen, genau das ist ja der Geist der Vorlage. Ich werde halt nicht den Eindruck los, dass sich D&D mehr für die Grausamkeiten interessieren, als für die Ambivalenz, worüber sie zwar geradlinger auf das Ziel zusteuern, aber eben auch flacher.

      Im Finalpodcast komme ich darauf zurück und komme auch auf das Serienfinale zu sprechen, wie ich es erwarte – und ich bin mir ziemlich sicher, dass die große Finale Schlacht auf die die Mehrheit spekuliert in dieser Form ausfällt, oder es kommen alle darin ums Leben. Mehr dazu dann nächste Woche!

      PS: Nix da, zum „Trial by Combat“ für die Bücher muss man schon selbst antreten – Vertreter gelten nicht.

      1. Muss ehrlich zugeben, die Art und Weise von Ramseys Tod hat mich nicht so gestört, die empfand ich als passend.
        Habe mir nach deinem Hinweis aber mal die Aussage von Sapochnik durchgelesen. Er spricht ja davon, dass er wollte, dass man für Ramsey Mitgefühl entwickelt. Das wäre sicher auch sehr interessant gewesen. Ich frage mich allerdings, wie man im Endeffekt für diese Figur hätte Mitgefühl entwickeln sollen. Wie hätte man das inszenieren sollen? Es gab ja letztlich in der Serie zwei Figuren, die im Gegensatz zu den anderen nicht positiv wie negativ gezeichnet werden, sondern eben so gut wie nur negativ, das sind Joffrey und Ramsey. Daher bin ich nicht sicher, wie das hätte funktionieren sollen, interessant wäre es aber alle Mal gewesen.

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